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Exkursion 2009

 

Die Geologin und Geoparkrangerin Marion Schütz führte uns im Sommer 2009 durch den Steinbruch Nußloch. Vor 240 Millionen Jahren entstand dort durch Meeresablagerungen Kalkgestein, heute dient dieses Gestein als Rohstoff für Zement. Versteinerte Fossilien zeugen  von jener Zeit.

Auch auf die Spuren des historischen Bergbaus trifft man hier noch. In früherer Zeit wurde in dieser Gegend Silber-Bergbau betrieben. Wir entdecken ein sog. Rolloch, das für ein noch bis Mitte des vorigen Jahrhunderts betriebenes Abbauverfahren benötigt wurde.

Renaturierung und Rekultivierung des alten Steinbruchs ließen vielgestaltige Lebensräume entstehen. An einer Böschung wächst Lavendel, es handelt sich um das am nördlichsten gelegene Vorkommen in Europa. In einem flachen Tümpel verstecken sich zwischen Wasserpflanzen einige Exemplare der streng geschützten Gelbbauchunke. Am bläulich schimmernden Schlangengrundsee kommen Ringelnattern vor. Auch Brutzellen solitär lebender Wildbienen und Wespen waren zu entdecken.

Es war eine erlebnisreiche und spannende Exkursion in einer beeindruckenden Landschaft.