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Ausflug ins Elsass 2009


Ein zweitägiger Ausflug führte uns im Juni 2009 bei sommerlichen Wetter ins Elsass. Im kleinen lothringischen Ort Arzviller begann unsere Reise mit der Besichtigung eines Schiffshebewerkes. Alle Reisenden vertrauten der perfekten Technik und glitten im Schiff über 44 m an einer Schräge in die Tiefe. Nach einer entspannten Fahrt auf dem Canal del la Marne au Rhin gings an Stahlseilen hängend wieder nach oben. 

Nach dem Mittagessen besuchten wir das Lebkuchenmuseum in Gertsviller. Das ganze Jahr über werden dort nach traditionellen Rezepturen Lebkuchen gebacken. Wir konnten  viele leckere Sorten verkosten. Der Bäcker öffnete für uns auch sein privates Heimatmuseum. In einem alten Fachwerkhaus waren zahlreiche Gebrauchsgegenstände aus der "guten alten Zeit" zusammengetragen. Es gab auch verschiedene Trachten zu besichtigen. Die verheitatete Frau trug schwarze Tracht. Die grüne Farbe war der Frau vorbehalten, die "noch im Handel war", erklärte uns der Museumsbesitzer. An der  Breite der aufgenähten Bordüre war übrigens der Reichtum der Frau zu erkennen. 

In Colmar empfingen uns am Abend Mde. und M. Ingold, den Mitreisenden von der Partnerschaft St. Ilgen-Tigy bestens bekannt. Von unseren Gastgebern wurden wir nach dem Abendessen zu einem gemütlichen Stadtbummel durch das nächtliche Colmar eingeladen.

Der folgende Sonntag begann mit einer Stadtrundfahrt im City- Bähnchen. Während der Fahrt durch das geschichtsträchtige Colmar gab es deutschsprachige Erläuterungen zu den  Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie das alte Zollhaus, die Dominikanerkirche, das Batholdi-Museum und Klein-Venedig. Danach stand das Unterlinden-Museum auf dem Programm. Dort ist der weltberühmte Isenheimer Altar zu besichtigen. Das Meisterwerk wurde von Matthias Grünewald zwischen 1510 und 1516 geschaffen.

Am Nachmittag besichtigten wir noch die Ruine der  im 30jährigen Krieg zerstörten Hohlandsburg bei Wintzenheim. Von den Burgmauern genossen wir einen herrlichen Weitblick bis in die Vogesen, den Schwarzwald und die Berner Alpen. Dann war es schon wieder Zeit sich von unseren französischen Freunden zu verabschieden und die Heimreise nach Leimen anzutreten. Eine interessante und beeindruckende Reise in unsere Nachbarschaft ging zu Ende.